Wieviel Schlaf braucht der Mensch?

Die durchschnittliche Schlafdauer in Deutschland beträgt ziemlich genau sieben Stunden. Wie hoch der optimale Wert ist, darüber sind sich auch Wissenschaftler uneins. Letztendlich jedoch ist es eine Frage, die nur individuell beantwortet werden kann. Denn die Schlafdauer, die am besten für das persönliche Wohlbefinden ist, variiert nicht nur nach Lebensalter, sondern auch je nach Typ und nicht zuletzt in Anpassung an Lebensumstände. So ist es kaum verwunderlich, dass z. B. Frauen unter der Belastung der Schwangerschaft ein deutlich erhöhtes Schlafbedürfnis zeigen.

AlterSchlafbedürfnis
Neugeborenebis zu 18 Std.
1–3 Jahre12–15 Std.
Jugendliche9–12 Std.
Erwachsene6–8 Std.
Schwangere8 Std. und mehr

Ein Schlafzyklus besteht aus vier Schlafphasen: der Einschlafphase, dem Leichtschlaf, der Tiefschlafphase (die am meisten Erholung bietet) und der abschließenden REM-Phase, in der die lebhaftesten Träume stattfinden. Diese Zyklen wiederholen sich pro Nacht fünf- bis siebenmal, wobei die Tiefschlafphasen seltener und die REM-Phasen länger werden.