Wohlfühlen ist wichtig

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Abweichungen von einem etablierten Tagesablauf registriert der Körper rasch als störend. Geht man hingegen jeden Tag zur gleichen Stunde zu Bett, reagiert der Körper auch darauf, indem er sich um die entsprechende Uhrzeit auf Schlaf einstellt. Faktoren zu vermeiden, die dem ungestörten Schlaf entgegenstehen, den Schlaf gewissermaßen reinzuhalten von störenden Einflüssen, bezeichnet man als Schlafhygiene.

  • Regelmäßigkeit wirkt Wunder: So können sich die Biorhythmen des Körpers optimal angleichen.
  • Kein Alkohol vor dem Schlafengehen: Das Einschlafen mag leichter fallen, doch die Schlafqualität wird stark beeinträchtigt und führt oft zu Durchschlafschwierigkeiten.
  • Verzicht auf Koffein und Nikotin: Beide Substanzen wirken sich noch Stunden nach ihrem Genuss schlafschädigend aus.
  • Anstrengung am Abend vermeiden: Sportliche Aktivitäten sind gutem Schlaf förderlich – aber nicht später als zwei Stunden vor dem Zubettgehen. Bis das aktivierte Nervensystem wieder zur Ruhe kommt, vergehen mehrere Stunden.
  • Schlafzimmer bleibt Schlafzimmer: Nutzen Sie den Raum nicht anderweitig, um negative Assoziationen zu vermeiden.
  • Einfach mal abschalten: Fernseher und Computer bedeuten Reizüberflutung statt Entspannung fürs Gehirn.
  • Rituale können helfen: Allabendlich in derselben Abfolge ausgeführte Handlungen (z. B. Türen verschließen, Lichter löschen, Zähneputzen) helfen, sich auf das Zubettgehen einzustellen.
  • Licht wirkt stimmungsaufhellend: Eine halbe Stunde Tageslicht nach dem Aufstehen stabilisiert nicht nur den Schlaf-Wach-Rhythmus, sondern wirkt sich auch positiv aufs Gemüt aus.