Wenn das Gedankenkarussell sich dreht

Besondere Belastungssituationen wie familiäre oder finanzielle Sorgen, bevorstehende Prüfungen oder berufliche Schwierigkeiten können akute Schlafstörungen zur Folge haben: Das „Gedankenkarussell“ verhindert, dass Körper und Geist zur Ruhe kommen. Die Schlaflosigkeit und die damit verbundene Leistungseinschränkung am Folgetag lassen zusätzlichen Stress entstehen und verschärfen die Situation weiter. Schließlich kommt noch die negative Erwartungshaltung hinzu: Schon beim Zubettgehen entsteht die Angst vor einer weiteren schlaflosen Nacht, so dass man erst recht nicht einschlafen kann usw.

Ist die belastende Situation ausgestanden, klingen meist auch die Schlafstörungen wieder ab. Allerdings können sie auch vom akuten in einen chronischen Zustand übergehen.

Im Akutstadium hingegen kann man Ein- und Durchschlafstörungen durch die zeitlich begrenzte Einnahme eines wirksamen Schlafmittels begegnen und so den Teufelskreis unterbrechen: Man verschafft dem Körper seine dringend benötigte Ruhephase und wirkt im Bestfall einer chronischen Entwicklung entgegen.