Welche Schlafstörungen gibt es?

Ein- und Durchschlafstörungen (Insomnien):

Wie der Name schon sagt, bestehen die Probleme bei Insomnien darin, nur schwer einschlafen zu können bzw. zwar einzuschlafen, aber nachts häufig wach zu werden. In der Folge fühlt sich der Betroffene beim Aufwachen „wie gerädert“; das Erwachen wird als zu früh empfunden und der Schlaf selbst als ungenügend und wenig erholsam.

Störungen mit vermehrter Tagesschläfrigkeit (Hypersomnien):

Typisch für Hypersomnien sind Einschlafen oder Einnicken während des Tages, obwohl der Nachtschlaf subjektiv als ausreichend empfunden wird. Oftmals, aber nicht zwingend, ist nächtliches Schnarchen ein weiteres Symptom für eine vorliegende Hypersomnie.

Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus:

Bei diesen Störungen kann der Betroffene zwar durchaus schlafen und empfindet seinen Schlaf auch größtenteils als erholsam; sein Biorhythmus jedoch kollidiert mit den als regulär empfundenen „Schlafenszeiten“. Extreme Nachtmenschen beispielsweise können vor Mitternacht nicht schlafen – entsprechend schwer fällt ihnen das Aufstehen z. B. um 7 Uhr früh. Aber auch Reisende im Jet-Lag oder Schichtarbeiter können von einem verschobenen Schlaf-Wach-Rhythmus betroffen sein.

Auffälligkeiten im Schlaf (Parasomnien):

Parasomnien sind auffallende Verhaltensweisen, die entweder im Schlaf oder aus dem Schlaf heraus auftreten. Dazu zählen beispielsweise Schlafwandeln, Sprechen oder abnorm heftige Bewegungen im Schlaf.