Schlaf – ein empfindliches Gleichgewicht

Eine primäre Schlafstörung hat keine zugrundeliegenden psychischen, neurologischen oder organischen Grunderkrankungen. Auslöser kann ein einschneidendes Lebensereignis sein, das in einen Teufelskreis aus Erregung oder negativen Gedanken, Wachliegen, erhöhter Reizbarkeit während des Tages, zunehmend schlechten Schlafgewohnheiten und erneutem Schlafmangel führt.

Einer sekundären Schlafstörung liegt eine auslösende Erkrankung zugrunde – beispielsweise chronische Schmerzen, Arthrose, Asthma, Herz- und Kreislauferkrankungen, hormonelle Einflüsse oder Prostataleiden. Auch eine Depression geht fast immer mit Schlafstörungen einher.

Im Gegensatz zu den vorgenannten inneren Faktoren können sich aber auch äußere Einflüsse wie beispielsweise Lärm, Jet-Lag oder Drogen (Alkohol, Nikotin, Koffein) ungünstig auf den Schlaf auswirken. Weitverbreitet ist die Annahme, der Mond habe einen Einfluss auf den Schlaf. Die Wissenschaft ist einen entsprechenden Nachweis jedoch bislang schuldig geblieben.