Schlafstörung oder nicht?

„Der Mensch braucht acht Stunden Schlaf pro Nacht!“ – so haben es die meisten von uns gelernt; und Abweichungen von dieser Regel werden häufig schon als abnorm beäugt. Aber jeder kennt den Ausdruck „Langschläfer“. Darin kommt einfach zum Ausdruck, dass es keine Norm für das Schlafbedürfnis eines Erwachsenen gibt. Folglich ist auch die Schlafdauer individuell unterschiedlich und kann von Mensch zu Mensch zwischen vier und zwölf Stunden pro Nacht variieren. Diverse Faktoren von Genussmitteln über psychischen Stress bis hin zu körperlicher Aktivität können weiterhin kurzzeitig den Nachtschlaf negativ beeinflussen, ohne dass ein Grund zur Sorge vorliegt.

Von einer Schlafstörung kann erst dann die Rede sein, wenn Ein- und Durchschlafstörungen die Nachtruhe über den Zeitraum von einem Monat hinweg beeinträchtigen – und das häufiger als dreimal pro Woche.